Veranstaltungen 2017:

während der ...
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... Ausstellungseröffnung
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Sonderausstellung - Begleitprogramm

"Evangelisch in Eberswalde"
Die Reformation und ihre Folgen

Hauptort:
Museum Eberswalde, Steinstraße 3, 16225 Eberswalde

Ausstellungszeit: 22.09.2017 - 31.05.2018 
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag   10 - 13 Uhr und 14 - 17 Uhr
                          Samstag                  10 - 13 Uhr
                          Sonntag                   13 - 17 Uhr

2. Ort:
Maria-Magdalenen-Kirche, Kirchstraße 6, 16225 Eberswalde
Ausstellungszeit: 22.09. - 31.10.2017
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 13 - 15 Uhr 
                          und nach Voranmeldung unter Tel.: 03334/287508

Begleitprogramm im Museum
Führungen nach Vereinbarungen, Tel.: 03334/64520

  • 16. November 2017, 11.30 Uhr
    Legende Luther, Figurentheater für Jugendliche und Erwachsene,
    Puppentheater rudolf & voland
  • 28. Januar 2018, 15 Uhr
    Familiennachmittag
    Kuratorenführung und Buchgestaltung unter Anleitung
  • 07. Februar 2018, 10, 11.30 und 15 Uhr
    Ferienaktion
    Die Geschichte des Buchdruckes
  • 25. Februar 2018, 15 Uhr
    Vortrag, Die Reformation in den Städten der Mark Brandenburg,
    Felix Engel M. A. 
  • 17. April 2018, 19 Uhr
    Vortrag
    Nachkriegszeit in Eberswalde und Umgebung - Schadensbilanzen, Maßnahmen zum Wiederaufbau des Landes und Einwanderergruppen nach dem Dreißigjährigen Krieg
    Prof. Dr. Matthias Asche, Universität Potsdam
  • 30. Mai 2018, 17.30 Uhr
    Buchpräsentation
    Heft 15 der Heimatkundlichen Beiträge des Museums Eberswalde
    "Evangelisch in Eberswalde - Die Reformation und ihre Folgen"

2017 ist das große Jubiläumsjahr. 500 Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers spürt auch die Stadt Eberswalde an zwei Standorten ihrer Reformationsgeschichte nach.
In der Maria-Magdalenen-Kirche stehen die spätmittelalterlichen und reformatorischen Kunstschätze im Fokus.

Das Museum Eberswalde erzählt vom Alltag der Menschen, unter anderem von der Neuordnung des Schulwesens oder der Aufbahrung des schwedischen Königs Gustav II. Adolf im Jahr 1632. „Es werden Objekte aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben des Archäologischen Landesmuseums gezeigt “, verrät Museumsleiterin Birgit Klitzke.
Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsproduktion des Museums Eberswalde, der evangelischen Stadtkirchengemeinde und des Kreisarchivs Barnim. „In diesem Zusammenhang erforschten aber auch Schülerinnen und Schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Sammlungsstücke unseres Museums“, freut sich die Leiterin über die Nachwuchsförderung.
Das Kulturland Brandenburg hatte 2017 aus Anlass des Jubiläums zum Themenjahr „Wort und Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg“ ausgerufen, auch wenn Brandenburg nicht das Kernland der Reformation war. Doch die von Luther angestoßene Reformation hatte tiefgreifende Auswirkungen, auch in der Mark Brandenburg.


Mit freundlicher Unterstützung:

  • des Landkreises Barnim
  • Kulturland Brandenburg 2017 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke. Kulturland Brandenburg 2017 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
  • Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen
  • Mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank des Landes Brandenburg 

Rückblick zu den Veranstaltungen 2018:

Ferienkinder
Ferienkinder
Fotos: Museum Eberswalde
Fotos: Museum Eberswalde

Ein Museum für die ganze Familie

Aktionstag in den Winterferien 

07. Februar

Im Februar bereicherte das Museum mit einem Aktionstag die Angebotsvielfalt für Ferienkinder und Familien in der Stadt. Kinder und ihre Familien konnten sich im Rahmen der Sonderausstellung „Evangelisch in Eberswalde“ die Geschichte des Buchdruckes anschaulich und erfahrbar vermitteln lassen.

Die Kinder erfuhren Wissenswertes über die Erfindung und Bedeutung des Buchdruckes. Vorgestellt wurde unter anderem eine 300 Jahre alte Bibel. Jedes Kind konnte als Erinnerung sein eigenes kleines Büchlein gestalten und mitnehmen.

„Unser Aktionstag wurde gut angenommen, weshalb wir das Thema gern weiter für interessierte Familien und Gruppen anbieten. Besonders für thematische Besuche am Wochenende stehen wir als Team und Ausflugsort gern zur Verfügung und bitten um vorheriger Anmeldung“, so Museumsleiterin Birgit Klitzke.

Rückblick zu den Veranstaltungen 2017:

Grüße zur Weihnacht und zum Jahreswechsel

Puppenspiel: Legende Luther
Puppenspiel: Legende Luther

Puppenspiel

Legende Luther 

16. November

Gloria von Tut & Taugtnix die 4. direkte Nachfahrin von Martin Luther´s Hund Tölpel, gestaltet mit ihren beiden Dienern Hinz & Kunz, für Hinz & Kunz, auf ihrem Schloss Knochenschwund, dass alljährliche Lutherjubiläum. 

Zum ersten Mal öffnet sie dabei das verschollen geglaubte Tagebuch ihres Ururur... Großvater´s Tölpel dem Geschickten.

Viele Kinder erlebten diese animiert animalische Geschichte der Reformation und dabei hautnah, was vielleicht wirklich geschah...

Mit Licht & Schatten, Material & Objekten, mit offener & verdeckter Spielweise, Handpuppen und Großfiguren.

(Für Jugendliche & Erwachsene, Spieldauer: ca. 110 min.) 

Regie/ Musik: Rodrigo Umseher
Spiel: Martha Rudolf, Ulli Voland
Puppen: Karin Tiefensee
Maskenskulptur: Ludwig Pauli

 

 

gefördert von:

Landkreis Elbe-Elster; Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH
Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2017 »WORT & WIRKUNG | Luther und die Reformation in Brandenburg«;
Sparkasse Elbe-Elster

Bibel, 1730
Bibel, 1730

Aktionstag in den Herbstferien

Die Geschichte des Buchdruckes

1. November

Das Museum lud in den Ferien am 1. November 2017 zum Ferienaktionstag ein.

Um 9.30 Uhr, 10.30 Uhr und 11.30 Uhr für Kindergruppen und um 15 Uhr alle Interessierten wurde die Geschichte des Buchdruckes anschaulich und erfahrbar vermittelt. Die Kinder erfuhren dabei Wissenswertes über die Erfindung und Bedeutung des Buchdruckes.

Vorgestellt wurde unter anderem eine 300 Jahre alte Bibel, die in der aktuellen Sonderausstellung „Evangelisch in Eberswalde“ zu sehen ist.

Jedes Kind, das zum Ferienaktionstag kam, gestaltete sein eigenes kleines Büchlein und konnte es mit nach Hause nehmen.

Löwenbrunnen
Löwenbrunnen

Auf Löwen-Entdecker-Tour in Eberswalde

Stadtführung für Kinder 

25. Oktober

Das Museum und die Tourist-Information Eberswalde boten im Rahmen des Ferienprogramms eine neue Stadtführung für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren an.

Die Führungen mit dem Thema „Löwen-Entdecker-Tour“ starteten um 10.30 Uhr und um 15 Uhr.
Auf einem einstündigen Rundgang durch das Zentrum unserer Stadt machten sich die Kinder mit Stadtführerin Brigitte Schröder auf die Suche nach Löwen – kleine, große, liegende, sitzende, stehende Löwen. Und wer meinte, dass es davon nur wenige oder gar keine gibt, der wurde überrascht. An den „Löwen-Standorten“ erzählte Stadtführerin Brigitte Schröder manch spannende Geschichte zu den Bauwerken und zur Stadt Eberswalde.

Marktplatz von Eberswalde (Foto: Kienzle|Oberhammer)
Marktplatz von Eberswalde (Foto: Kienzle|Oberhammer)

Am Tag des offenen Denkmals

Von Fach zu Fach: Stadtgeschichte als Tafelwerk -
Vortrag über die Holztafeln im Museum Eberswalde, einem Schatz der Kulturgeschichte

Thomas Sander, Bauhistoriker

10. September 2017

In den Jahren 1863 bis 1912 entstehen für den Vorschuss-Verein zu Neustadt-Eberswalde, die spätere Credit-Bank Eberswalde, 65 auf Kiefernholz gemalte Ölbilder. Sie schmücken bis zum Umzug in das Gebäude "Mundtshof", Schicklerstraße 1, die Briefablagekästen der Bank.

Als Schenkung gelangen die kulturhistorisch wertvollen Holzbildtafeln 1931 in den Besitz des Museums.

Diese einzigartige Bilddokumentation überliefert neben bekannten Ansichten auch weniger Bekanntes von Eberswalde und Umgebung. Das Museum Eberswalde zeigt 54 Bildtafeln in der aktuellen Dauerausstellung.

 

 

Ferienangebot im Museum

Schatzsuche für Kinder

Jeden Mittwoch (in der Sommerferienzeit)

Mit einer echten Schatzkarte konnten sich die kleinen Museumsbesucher auf die Suche nach besonderen Ausstellungsstücken begeben und dabei zum Beispiel die Nachbildung des berühmten Eberswalder Goldschatzes entdecken.

Dieses Angebot wurde sehr angenommen und jeder kleine Besucher konnte glücklich seinen Schatz mit nach Hause nehmen.

Foto: Stadt Eberswalde
Foto: Stadt Eberswalde

Stadtrundgang No. 6

Auf den Spuren der Baufirma E.&H. Krause ins Villenviertel

27. August 2017

Das Museum Eberswalde und die Tourist-Information luden am Sonntag erneut Interessierte zu einem Rundgang südwestlich der Altstadt von Eberswalde ein. Es führte die Stadtführerin Karen Oehler.

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts bot die Altstadt von Eberswalde nicht mehr ausreichend Platz für neue Wohnhäuser, Gewerbeunternehmen und öffentliche Gebäude. Zunächst entstand die Schickler'sche Vorstadt, später das Gründerzeitviertel rund um die Eisenbahnstraße und schließlich das sogenannte Villenviertel.

Die Führung begann, wie üblich, an der Tourist-Information. Über den Campus der Hochschule und den Park am Weidendamm erreichten wir die Schillerstraße, um dann in die Erich-Mühsam-Straße und Goethestraße zurück zum Mark zu gelangen.

Bereits 1874 verfügte Eberswalde über einen einstweiligen Bebauungsplan, der für das Stadtviertel südwestlich der Altstadt eine "landhausdominierte Bebauung" vorsah. Das Baugeschehen begann aber zunächst recht zögerlich und erlebte erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt. Oft wurden Eberswalder Baufirmen beauftragt, so dass wir häufig auf die Namen Krause und Arendt stoßen. Prägend für das Villenviertel ist die große Vielfalt architektonischer Gestaltungselemente. Bauherren und Architekten hinterließen deutlich ihre Spuren und tragen so bis heute maßgeblich dazu bei, dass dieses Wohngebiet zu den beliebtesten in Eberswalde zählt.

Wenn wir uns heute vor Augen führen, dass einst der Ruf von Eberswalde als Kur- und Badestadt Neubürger in die Stadt und ganz besonders in ruhige Wohnlagen nahe der ausgedehnten Wälder lockte, können wir für die Zukunft auf eine ähnliche Entwicklung hoffen. Die gute Bahnanbindung in Richtung Berlin und die in unserer Stadt vorhandene Infrastruktur sind dafür die beste Voraussetzung. 

 

 

Ferienangebot im Museum

Altes Handwerk vorgestellt

fiel leider aus!

Do. 16. August, 10, 11 und 14 Uhr

Papierschöpfen spielte einmal eine große Rolle in Eberswalde.

Wir zeigen, wie es geht und lassen dabei kleine Kunstwerke entstehen, die ihr selbstverständlich mit nach Hause nehmen könnt.

Für alle ab 6 Jahre, die Lust haben, einmal selbst ihr eigenes Papier zu schöpfen!

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung (Telefon: 03334/64-520) unbedingt erforderlich.

Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 2 EUR pro Person.

Stadtführerin Brigitte Schröder (Foto: MOZ Andreas Gora)
Stadtführerin Brigitte Schröder (Foto: MOZ Andreas Gora)

Eberswalde für Kids

Spannende Stadtführung für Kinder und Familien

Mi. 02. August

aus der MOZ v. 03.08.2017 von Julia Lehmann:
"Na wo ist er denn, der Sprung in der Glocke? Brigitte Schröder lässt die Kinder und Jugendlichen die Barbara-Glocke vor der Maria-Magdalenen-Kirche umkreisen, bis ein Mädchen ruft: "Hier ist er." Im Jahr 1518 ist die Glocke an Ort und Stelle gegossen worden, führt die Stadtführerin Brigitte Schröder während ihrer Tour für Kinder und Jugendliche am Mittwoch aus. Ihre Stimme wird durch ein Mikro verstärkt, die kleine graue Box hat sie sich um den Bauch gebunden. "Ein klarer Klang sei wichtig bei einer Glocke", so Brigitte Schröder. Und auch bei einer Stadtführerin.

Als die Barbara-Glocke, die nach der Schutzheiligen Barbara benannt ist, ihren Sprung bekam, habe man mehrfach versucht, sie zu reparieren. Vergebens, das Material sprang erneut. Man fertigte eine neue. Seitdem hat die alte Barbara-Glocke schon verschiedene Standorte gehabt, bis sie an der Westseite der Kirche positioniert wurde.

Brigitte Schröder hat sich die vielen Details, die sie den Teilnehmern berichtet lange erarbeitet. Vieles im Selbststudium. Seit 2013 führt sie Gruppen durch die Waldstadt. Die 60-Jährige hat viele Jahre in Eberswalde gelebt, heute wohnt sie in Lichterfelde. Da die Tour am Museum beginnt, liegt es nahe, zu allererst etwas über das Altstadtquartier zu berichten. "An der Straße An der Friedensbrücke führte einst das erste Stadttor nach Eberswalde", berichtet Brigitte Schröder. Während sie mit den Jugendlichen zum Marktplatz schlendert, erklärt sie, dass der Markt früher ja viel kleiner gewesen sei. "Früher standen hier mehr Häuser. Die wurden aber gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört." Weiter zum Löwenbrunnen und Paul-Wunderlich-Haus. An dessen Platz befand sich einst die Bäckerei Zietemann, der die Eberswalder Spritzkuchen zu verdanken sind. Am Stadtmodell zeichnet die Stadtführerin mithilfe einer roten Schnur den einstigen Verlauf der Stadtmauer nach.

"Es weckt Erinnerungen an alte Zeiten", sagt Roswitha Simon beim Verlassen des Marktplatzes und wirft einen Blick zurück. Die 62-Jährige ist in Eberswalde aufgewachsen. Gemeinsam mit ihrer Schwester und deren Enkelsohn begleitet sie Brigitte Schröder auf der Tour durch die Vergangenheit der Heimat. Plötzlich würden ihr alte Läden rund um den Markt, die es früher gegeben habe, wieder einfallen, sagt sie. Den Springbrunnen, der mal auf dem Marktplatz stand, vermisse sie. Von der Maria-Magdalenen-Kirche geht es ein Stück auf dem Pfad der ehemaligen Stadtmauer entlang zum Synagogen-Denkmal.

Wer danach noch geblieben ist, erfährt auf dem Stadtcampus der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung etwas über die verschiedenen Gebäude und ihre Funktionen. Im Park am Weidendamm hält die Stadtführerin die Geschichte von Schnurrbart Lieschens Loch bereit. Lieschen Schnurrbart soll einst in der Eberswalder Ossietzkystraße gelebt haben. Von ihrem Grundstück verkaufte sie den Sand, der traditionell im Haus verteilt wurde, um Schmutz besser aufkehren zu können. Das Loch wurde immer tiefer, bis Lieschen Schnurrbart auf Grundwasser stieß und damit eine Quelle entdeckte. "Diese wurde in den Park zu diesem Springbrunnen umgeleitet", sagt Brigitte Schröder an dem Wasserspiel sitzend. Mit dieser Geschichte verabschiedet sich die Stadtführerin."

Plastik Karl Schmellentin; Foto: Stadt Eberswalde
Plastik Karl Schmellentin; Foto: Stadt Eberswalde

Verborgene Schätze aus dem Museumsdepot wurden vorgestellt

Das Bronzeportrait Karl Schmellentins der Künstlerin Nanette Ghantus

25. Juni 2017, 15 Uhr

Am Sonntag, dem 25. Juni 2017 lud das Museum Eberswalde Interessierte zu einer weiteren Veranstaltung unter dem Titel "Verborgene Schätze aus dem Museumsdepot entdecken" ein.

Vorgestellt wurden die Bronzeplastik Karl Schmellentin der Künstlerin Nanette Ghantus. Der antifaschistische Widerstandskämpfer Schmellentin wurde 1909 in Finsterwalde geboren und war nach 1945 als Bürgermeister seiner Geburtsstadt und beim Rat des Bezirkes in Frankfurt/Oder tätig. Bis 1970 übte er das Amt des letzten Bürgermeisters von Finow aus.
In den vergangenen Wochen recherchierte die Kunsthistorikerin (M.A.) Lisa Wedekind zu dem DDR-Auftragswerk der mittlerweile in Dresden lebenden Künstlerin.

Im Rahmen eines Künstlergesprächs mit Nanette Ghantus wurden an diesem Tag die Ergebnisse der Recherche und das Bronzeportrait Karl Schmellentins präsentiert. "Wir freuen uns über Zeitzeugenberichte, die interessante Begebenheiten mit dem Bürgermeister Schmellentin erzählen" so Museumsleiterin Birgit Klitzke, denn die Ausführungen sollen im Museum Eberswalde dokumentiert und im Eberswalder Jahrbuch für Heimat-,Kultur- und Naturgeschichte 2017 veröffentlicht werden.

Der Eintritt zur Veranstaltung war kostenfrei.

Rathausgiebel mit Stadtwappen; Foto: Stadt Eberswalde
Rathausgiebel mit Stadtwappen; Foto: Stadt Eberswalde

Stadtrundgang No. 4

Rundgang durch das Eberswalder Rathaus
Die Bauplastik und ihre Deutung

25. Juni 2017

Das Museum Eberswalde und die Tourist-Information luden am Sonntag Architekturinteressierte zu einem Rundgang durch das neue Rathaus in Eberswalde ein.

Das über 100-jährige Gebäude gehört zu den schönsten Rathäusern im Land Brandenburg. Besonders sehenswert ist das reichhaltige Bildprogramm in Gestalt von Plastiken, Reliefs und Wandmalereien am und im Gebäude.

Entdeckt wurde mit dem Stadtführer Herrn Gabsch der künstlerischen Nachlass der Berliner Architekten Kranz und Köhler und erfuhr dabei Spannendes zur Bau- und Kunstgeschichte des Hauses sowie zur Geschichte der Stadt Eberswalde.

Verborgene Schätze aus dem Museumsdepot entdecken

Angebot anlässlich des Internationalen Museumstages

21. Mai 2017, 15 Uhr

Spielzeug, regionale Kunst, Handwerks- und Industrieprodukte wie historische Schöpfsiebe oder Möbel und Alltagsgegenstände: Über 10.000 Exponate lagern derzeit im Depot des Eberswalder Museums.

Anlässlich des Internationen Museumstages unter dem Titel "Spurensuche. Mut zur Verantwortung" werden verborgene Schätze ans Tageslicht gebracht. Um 15 Uhr haben Interessierte die Gelegenheit, die Sammlung historischer Schöpfsiebe aus der ehemaligen Papierfabrik Wolfswinkel/Spechthausen aus dem Depot im Museum Eberswalde zu besichtigen.

"An diesem Tag erfahren die Besucherinnen und Besucher unter anderem Spannendes aus der rund 450-jährigen Geschichte der Papierherstellung in der Eberswalder Region. Daneben sind ausgewählte Schöpfsiebe mit Wasserzeichen, handgeschöpfte Papiere und seltene Prägestempeln zu sehen", so Museumsleiterin Birgit Klitzke. Diese Sammlung wurde erst in den letzten vier Monaten von Katrin Gassel, Studentin an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, und Jürgen Engert, Ingenieur an der ehemaligen Papierfabrik Wolfswinkel, für die museale Nutzung aufgearbeitet.

Zu Gast sein werden auch Mitglieder des Vereins Endmorände e. V., die auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik Wolfswinkel eine Kunstausstellung unter dem Titel "Weiße Schatten" vorbereiten.

Am Aktionstag am 21. Mai 2017 können Liebhaber von handgeschöpftem Büttenpapier auf Wunsch einzelne Blätter sowie Umschläge erwerben.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.

Arbeiter, 1993 (Foto: Britta Stöwe)
Arbeiter, 1993 (Foto: Britta Stöwe)
Foto: promo
Foto: promo

Papierschöpfen - wie geht das?

Angebot anlässlich der Eberswalder Familienwoche

18. Mai 2017

Papierschöpfen spielte einmal eine große Rolle in Eberswalde. Wir zeigen, wie es geht und lassen dabei kleine Kunstwerke entstehen.

Für alle ab 6 Jahre, die Lust haben, einmal selbst ihr eigenes Papier zu schöpfen!

Der Eintritt zur Veranstaltung war kostenfrei.

Das Paul-Wunderlich-Haus im Bauprozess; Foto: Stadt Eberswalde
Das Paul-Wunderlich-Haus im Bauprozess; Foto: Stadt Eberswalde

Stadtrundgang No. 2

Von der Stadtpromenade zum Pavillonplatz

30. April 2017, 14 Uhr

Das Museum Eberswalde und die Tourist-Information luden am Sonntag zur Stadtführung mit dem Thema „Von der Stadtpromenade zum Pavillonplatz“ ein.

Alle Eberswalder, Eberswalderinnen und Gäste waren herzlich eingeladen, an dem Rundgang teilzunehmen. Stadtführerin Brigitte Schröder führte durch den zur Stadtpromenade liegenden Teil der Eisenbahnstraße, der angrenzenden Puschkinstraße und Friedrich-Ebert-Straße bis zum Markt.
Die Gäste erfuhren Geschichte(n) über so manch ein Bauwerk in diesen Straßen, wie zum Beispiel das Thiem-Haus, die ehemalige Musikschule und die Buchhandlung Langewiesche.

„Das Paul-Wunderlich-Haus wurde im Jahr 2007 feierlich eingeweiht. Dieses Jubiläum nehme ich gern zum Anlass, um über die alte und neue Bebauung des einstigen Pavillonplatzes zu erzählen“, so die Stadtführerin. Am Ende des Rundganges berichtete sie auch einiges über die ehemaligen Fleischerei Cronewitz an der Ecke Breite Straße/Jüdenstraße. Die Gäste der Stadtführung bewunderten die schönen Handwerksarbeiten, die der Schlossermeister Karl Kirchner für dieses Haus gefertigt hatte.

Ferienaktionstag

Typisches, Rekordverdächtiges, Wissenswertes
Was du schon immer über Eberswalde wissen wolltest!

Mittwoch, 12. April 2017, 10.00, 11.00 und 15.00 Uhr, Museum Eberswalde

1623
Die ehemalige Adler-Apotheke ist das älteste Fachwerkhaus in unserer Stadt. 1623 gelangt das Haus in den Besitz eines Apothekers. In der Schwarzen Küche experimentierte der Apotheker über Jahrhunderte mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen um Arzneien herzustellen.

1832
„Eberswalder Spritzkuchen gefällig?“ ist bis in die 1960er Jahre auf dem Bahnsteig in Eberswalde zu hören. Schon 1832 sorgte diese kulinarische Köstlichkeit des Konditormeisters Gustav Ziethemann dafür, dass das Gebäck weit über die Stadtgrenzen hinaus Berühmtheit erlangte.

1913
„Da haben se ja eenen alten Pott mit Messing injebuddelt“ soll der Arbeiter gesagt haben, als er am 16. Mai 1913 einen Tontopf aus der Erde hob. Er irrte sich, der Topf war voller Gold. Bis heute ist es der größte jemals in Deutschland entdeckte Goldfund der Bronzezeit – der Goldschatz von Eberswalde.

Seid ihr neugierig geworden? Dann kommt am Mittwoch, 12. April 2017 ins Museum und wir lüften diese und andere Geheimnisse um Eure Heimatstadt Eberswalde bei einem spannenden Ausstellungsrundgang.

Eintritt 1 Euro pro Person
Gruppen bitte mit Anmeldung unter Telefon: 03334/64-520

Frühling ...
Frühling ...
in Eberswalde
in Eberswalde
Fotos: Torsten Stapel
Fotos: Torsten Stapel

Auftakt Stadtrundgänge 2017

Altstadtrundgang im Frühling

26. März 2017

Im März begannen die sonntäglichen Stadtrundgänge 2017. Das Museum Eberswalde und die Tourist-Information luden zur ersten öffentlichen Stadtführung in diesem Jahr mit dem Thema „Frühlingserwachen in der Altstadt“ ein.

Der Rundgang begann um 14 Uhr und sehr viele Eberswalderinnen, Eberswalder und Gäste sind der Einladung gefolgt.

Stadtführerin Christiane Kliche führte durch die sanierte Altstadt, wobei die Gäste jede Menge über das älteste Fachwerkhaus von Eberswalde erfuhren und auch das modernste Dienstleistungsgebäude Deutschlands und somit die spannenden Kontraste zwischen Alt und Neu erlebten.

„Mit einem kleinen Exkurs in die über 750-jährige Geschichte unserer Stadt versuche ich die Gäste ebenfalls zu begeistern“, so die Stadtführerin und es gelang ihr.

Von März bis Oktober können Eberswalderinnen, Eberswalder und Besucher der Stadt jeweils am letzten Sonntag des Monats per Fuß oder mit dem Rad die Stadt in Begleitung von erfahrenen Stadtführerinnen und Stadtführern erkunden.
Genaueres hier!

 

 

Unerschlossenes Aktenmaterial des BStU; Quelle: BStU
Unerschlossenes Aktenmaterial des BStU; Quelle: BStU

Beobachten. Verfolgen. Zersetzen. | Bürgerberatung und Vortrag

Das Wirken der Stasi in Eberswalde

Dienstag, 21. März 2017, 14.00 - 19.00 Uhr, Eberswalde

14.00 - 17.00 Uhr Bürgerberatung

Fragen rund um die persönliche Akteneinsicht und die Nutzung der Stasi-Unterlagen beantworten Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder). Es werden Anträge auf Auskunft, Akteneinsicht bzw. Herausgabe von Kopien aus Unterlagen der Staatssicherheit entgegengenommen. Ebenfalls können sich Bürgerinnen und Bürger über ihre eventuell vorhandenen Stasi-Unterlagen beraten lassen.

Für den Antrag wird eine Identitätsbescheinigung benötigt. Diese wird bei Vorlage eines Personaldokument gleich vor Ort erstellt, was den Weg zur Meldebehörde erspart.

Sollten Sie nicht selbst zur Bürgerberatung kommen können, informiert Sie die Außenstelle Frankfurt (Oder) gern telefonisch, wie der Antrag auf Akteneinsicht dann gestellt werden kann. Anfragen sind unter folgender Nummer und Sprechzeit möglich:

  • Telefon: 0335/6068-0
    Montag bis Donnerstag: 8.00 - 17.00 Uhr
    Freitag: 8.00 - 14.00 Uhr
  • Die Bürgerberatung der Zentralstelle in Berlin erreichen sie unter:
    Telefon: 030/2324-7000

An diesem Tag ist auch ein Mitarbeiter der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen kommunistischer Diktatur (LAkD) vor Ort. Menschen, die von DDR-Unrecht betroffen sind, können sich von diesem beraten lassen.


17.00 - 19.00 Uhr Vortrag "Beobachten. Verfolgen. Zersetzen - Das Wirken der Stasi in Eberswalde"
Referent: Rüdiger Sielaff, BStU

Die Stasi war im Herbst 1989 - nach fast genau 40 Jahren - am Ende. Als wichtigstes Instrument der SED-Führung hatte sie das produziert, was jede Diktatur braucht: die Angst der Menschen. Außen die Mauer und innen die Stasi. Anders hätte die SED-Diktatur nicht existieren können.

Das MfS versuchte, mit seinen Spitzeln und Einflussagenten die gesamte Gesellschaft zu unterwandern und den Widerstand der Menschen schon im Keime zu ersticken. 1989 arbeiteten ca. 91.000 hauptamtliche Mitarbeiter/innen in 15 Bezirksverwaltungen, 209 Kreisdienststellen und 7 sogenannten Objektdienststellen, wie beispielsweise der Objektdienststelle "Schwarze Pumpe".

In seinem Vortrag verdeutlicht Rüdiger Sielaff, wen das Ministerium für Staatssicherheit als Feind ausmachte: das eigene Volk. Ob Jugendliche, Arbeiter, Kirchenvertreter, Lehrer oder gar die eigene Polizei - niemand war vor den Machenschaften der Stasi sicher.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter:
BStU, Außenstelle Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt 

Mitveranstalter:
Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)
Hegelallee 3
14467 Potsdam 

Wohin mit den Möbeln? Wir planen ein Depot

Weiterbildung mit dem Museumsverband des Landes Brandenburg

13. Februar, 09.30 bis 16 Uhr

Viele Museen - nicht nur in Brandenburg - kennen das Problem: Objekte der unterschiedlichsten Herkunft, Größe und in teilweise desolatem Zustand "blockieren" wertvollen Depotraum.

Liegt das nun aber allein an der Art der Objekte bzw. an der Größe und Ausstattung des Depots? Oder doch eher am Sammlungskonzept? Von welchen Objekten oder Sammlungsteilen könnte sich das Haus z. B. trennen, welche sollte es unbedingt behalten? Was muss restauriert werden? Wie sieht das optimale Depot dazu aus? Und was kostet das?

In dem Workshop ging man dem Umgang mit Altsammlungen aus inhaltlicher und restauratorischer Sicht auf den Grund. Zur Seite stand der Diplom-Restaurator Cord Brune, der auf seine langjährige Erfahrung im Umgang mit Altsammlungen zurückgreifen konnte. Sören Marotz, Ausstellungsleiter DDR-Museum gab einen Praxisbericht zum Depotumzug am DDR-Museum Berlin.

 

 

Aufnahmen aus dem Buch
Aufnahmen aus dem Buch

Fotos: Rafalski
Fotos: Rafalski

Momentaufnahme des Verlustes

Lesung mit Hans Jörg Rafalski

17. Januar, 18 Uhr

Hans Jörg Rafalski las im gut besetztem Dachgeschoss im Museum aus seinem im Dezember 2016 erschienenen neuen Buch vor.

Er betrachtet in "Erosion - Spuren der Industriekultur im Finowtal" erzählerisch und in atmosphärischen Bildern auf 96 Seiten die großartige Vergangenheit des bedeutendsten historischen Industriestandortes der Mark Brandenburg sowie das, was in der Gegenwart davon noch nachvollziehbar ist.

Die hinterbliebenen Zeugnisse sind seit 1990 der Erosion überlassen und so bewahrt das Buch eine Momentaufnahme des Vergehens und versucht, die Größe des kulturhistorischen Verlustes zu ermessen. Der Industriestandort wird dabei durch die Perspektive der acht Elemente, die dessen Entwicklung bestimmten, beleuchtet, um ein- und denselben Ort in seinen Facetten sichtbar zu machen. Der Autor verarbeitet in dem Buch auch die eigene Familiengeschichte, die eng mit der Geschichte der Eisengießereien im Finowtal verbunden ist. Das Buch ist ausschließlich gedruckt erhältlich.

Das Buch sowie die passenden Postkarten sind in der Tourist-Information im Museum Eberswalde erhältlich.

Erosion - Spuren der Industriekultur im Finowtal von Hans Jörg Rafalski
Hardcover mit 96 Seiten im Format 31,7 x 23,0 cm mit 48 großformatigen Fotografien und 1 Übersichtskarte
Kurztitel: Erosion;  ISBN 978-3-00-054747-8; Einzelpreis: 29 Euro

 

 

Eberswalder Familienwoche

FinE am Samstag, dem 2. Juni 2018

"Freiwillig in Eberswalde" am 28.04.2018

jazz in e. 2018

Lebenswertes Eberswalde im Film

Energieforum Eberswalde

„Mobilität in Städten – SrV 2018“

Eberswalder Bürgerbudget

Eberswalder Bürgerbudget

Natürlich Eberswalde

Samstags, halbelf

Guten Morgen Eberswalde - eine Veranstaltungsreihe im Zentrum der Stadt

Asyl in Eberswalde

Willkommen in Eberswalde

Verkehr/ Baustellen

Verkehrsnachrichten - aktuelle Straßensperrungen in Eberswalde.