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Tatort Lücke: Die Entscheidung

Leerstellen benannt: Am 10. März 2018 im Rahmen von Guten Morgen Eberswalde wählten die Eberswalder Bürgerinnen und Bürger die zu bespielenden Lücken, Leerstellen und vergessenen Orte des gemeinsamen Projekts Tatort Lücke von Museum Eberswalde und Kanaltheater aus. Aus den 12 nominierten Lücken fiel die Wahl auf Mühlenteich, Kaiserbad, Rennbahn, Gaswerk, Ungarnspielplatz. Außerdem wurde eine weitere Lücke vorgestellt, die als erster Ort am 23. März 2018 performativ bespielt wird: die Goethestraße 23b.
Insgesamt waren dem Kriminalisten-Team aus Theaterleuten und Eberswalder Bürgerinnen und Bürgern zwischen 26. Januar 2018  und 2. März 2018 48 Lücken benannt worden. Im Lückenlabor des Eberswalder Museums wurde zu den Leerstellen im Stadtgebiet von Jugendlichen und anderen Bürgerinnen und Bürgern seitdem jeden Freitag gemeinsam mit Museumsmitarbeitern und Theaterleuten recherchiert. Eingereichte Fotos, Dokumente, Gegenstände, aufgeschriebene und auch gesprochene Geschichten zu den Orten wurden ausgewertet, für weitere Recherchen aufbereitet und für den digitalen Wissensspeicher vorbereitet. Daraus wurden die 12 Lücken ausgewählt, die dann Anfang März präsentiert wurden. Nominiert wurden:
• Goethestraße 23b - ehemaliger Wohnort der Familie Löwenthal,
• die Westend-Fabriken und Fabrikanten-Villen,
• die Weidendamm-Promenade und Kaiserbad,
• der „Ungarn-Spielplatz“,
• verschwundene Skulturen aus der NS-Zeit von Breker, Thorak und Klimsch,
• das Haus der Kultur „Las Vegas“,
• die Einsteinschule im Brandenburgischen Viertel,
• „Es wachse Schimmel …“ - die Dachpappenfabrik,
• die Judohalle,
• der Mühlenteich,
• das Deutsche Entomologische Institut,
• das explodierte Gaswerk,
• Meyers Radrennbahn Finow. 
Umrahmt von Songs der Band des Kanaltheaters aus verschiedenen Stücken wie „Die heilige Gaby des SVKE“ wurden die 12 nominierten Lücken vorgestellt. Die Einreicher oder ihre Vertreter präsentierten angelehnt an das Kurz-Vortragsformat Pecha Kucha „ihre“ Leerstelle im Stadtbild mit alten und neuen Fotos.
Anschließend hatten die Bürgerinnen und Bürger die Wahl. Mit Hilfe von Tischtennisbällen, die jeder Besucher von Guten Morgen Eberswalde auf den Lücken zugeordnete Glasvasen verteilen konnte, wurde die Wahl durchgeführt. Ganz nach dem Prinzip des Bürgerhaushaltes. Nach Auszählung durch die jungen „Kriminalisten“ des Humboldt Gymnasiums wurden die „Sieger -Lücken“ von den Kooperationspartnern verlesen.
Unabhängig von den Nominierungen und der Auswahl können alle Bürger weiterhin jeden Freitag von 12 bis 17 Uhr im Lückenlabor des Museums an „ihren“ Lücken zusammen mit den Museumsmitarbeitern und dem Kriminalist -Team forschen und die Stadtgeschichten vor dem Vergessen bewahren.
Durch die Veranstaltung führten Udo Muszynski (Guten Morgen Eberswalde), Katja Kettner (Projektleiterin und Dramaturgin Tatort Lücke) und Heike Scharpff (Künstlerische Leitung und Regie Tatort Lücke).
Tatort Lücke ist eine Kooperation zwischen dem Stadtmuseum der Stadt Eberswalde und dem Kanaltheater/Bürgerstiftung Barnim Uckermark in Zusammenarbeit mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, dem Verein für Heimatkunde zu Eberswalde e. V., dem Kreisarchiv Barnim und dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Eberswalde.
Die Kulturstiftung des Bundes fördert das zweijährige Projekt "Tatort Lücke" in den Jahren 2017 bis 2019 im Fonds Stadtgefährten.
Nächste Termine:
Jeden Freitag von 12-17 Uhr Recherchen im Lückenlabor
23. März Lücken-Performance 1 - Goethestraße 23b, 18 Uhr

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