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Tatort Lücke – auf Spurensuche mit den Stadtgefährten

Das Museum Eberswalde begibt sich in den nächsten zwei Jahren auf eine kriminalistische Forschungsreise: Das neue Projekt „Tatort Lücke“ soll als kriminologische Recherchereise Interesse für die Regionalgeschichte der Stadt wecken.
In enger Kooperation mit dem Kanaltheater, der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, dem Verein für Heimatkunde zu Eberswalde e.V., dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, der Bürgerstiftung Barnim Uckermark sowie dem Kreisarchiv Barnim wollen die Partner Stadtgeschichte dort aufspüren, wo das alltägliche Leben stattfindet: In der Stadt.
„Tatort Lücke“ ist ein Stadtkrimi. Ein investigatives Team aus Stadtmuseum, Kanaltheater sowie Stadtbewohnern und Stadtbewohnerinnen, Jung und Alt - Kommissare, Gerichtsmediziner, besorgte Nachbarn - suchen nach Leerstellen in der Stadt, nach Orten, deren Geschichten vom Gras der Zeit überwachsen sind. „Sie schauen auf die Lücken und legen deren Geschichte frei. Wir kombinieren die Faszination des Krimis mit dem Format des Re-Enactment“, beschreiben Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher und Projektleiterin Katja Kettner die Projektidee. In den Re-Enactments werden Teile der Geschichte wiederbelebt, gespielt und neu erfunden. „Die theatrale Wiederholung ermöglicht es, Zusammenhänge neu herzustellen und andere Blickrichtungen zu eröffnen“, so Katja Kettner.
Parallel dazu wird es im Museum ein  Zukunftslabor geben. „Darin werden wir den Erforschungsprozess parallel spiegeln. Ein digitaler Wissensspeicher wird die Ermittlungsergebnisse dokumentieren und sie somit nachhaltig zugängig machen“, so Birgit Klitzke. Die Leiterin des Museums Eberswalde hofft, mit diesem modernen Ansatz mehr Bürgerinnen und Bürger, vor allem die jüngere Generation für Stadtgeschichte zu interessieren. Eine kriminologische Auftaktveranstaltung ist für das letzte Quartal im Jahr geplant.

Genügend „Krimistoff“ hat Eberswalde zu bieten: Das erste Rathaus am Markt ist verschwunden, auch das Ruhmesmuseum gibt es nicht mehr. Leerstellen wie diese gibt es zu Hauf in der Betrachtung der Geschichte der Stadt Eberswalde.

Das Projekt „Tatort Lücke“ des Museums Eberswalde und seiner Kooperationspartner wird im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes mit 135.000 Euro gefördert.

Museumsleiterin Birgit Klitzke und Heike Scharpff, stellvertretend für alle Partner, freuen sich auf die Spurensuche.

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