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500 Jahre nach der Reformation in Eberswalde

Evangelisch in Eberswalde, so der Titel der Sonderausstellung, die seit dem 22. September 2017 in der Maria-Magdalenen-Kirche und im Museum Eberswalde zu sehen ist. 2017 ist das große Jubiläumsjahr. 500 Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers spürt auch die Stadt Eberswalde an zwei Standorten ihrer Reformationsgeschichte nach. Das Museum Eberswalde, die evangelischen Stadtkirchengemeinde und des Kreisarchivs Barnim haben mehr als ein Jahr gemeinsam an der Ausstellung gearbeitet.
In der Maria-Magdalenen-Kirche stehen die spätmittelalterlichen und reformatorischen Kunstschätze im Fokus. Unter anderem wird von der Überbringung der Reformation und der Zusammenlegung der Kassen berichtet. „Die Reformation hat die Kirche und die Gesellschaft verändert. Alle sollten den gleichen Zugang zu Bildung und dem Gesundheitswesen haben“, so Pfarrer Hanns-Peter Giering. Das Museum Eberswalde erzählt vom Alltag der Menschen, unter anderem von der Neuordnung des Schulwesens in der Stadt. Bildung wurde für Mädchen und Jungen gleichermaßen möglich. „Luther hatte damals richtig gute Umstände. Gutenberg hatte gerade den Buchdruck erfunden, auf einmal konnten Informationen vervielfältigt werden“, so der Bürgermeister Friedhelm Boginski, der die Ausstellung mit eröffnete. 
„Luther prägt das Arbeitsbild bis heute. Durch ihn wurde Müßiggang zur Sünde und Arbeit zur Berufung“, so Museumsleiterin Birgit Klitzke. Sie hofft, dass durch dieses Thema das Bewusstsein für Heimatgeschichte gestärkt wird. „Im Zusammenhang mit der Arbeit an der Ausstellung erforschten auch Schülerinnen und Schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Sammlungsstücke unseres Museums“, freut sich die Leiterin über die Nachwuchsförderung. Aktuell werden noch Schulmaterialien erarbeitet, die dann an den Orten Kirche und Museum ausprobiert werden können.
In Eberswalde erinnern heute noch einige Orte an die Reformation, unter anderem die Luthereiche, die anlässlich Martin Luthers 400. Geburtstag gepflanzt wurde. In der Ausstellung sind verschiedene Exponate aus der Zeit der Reformation zu sehen, unter anderem eine Original-Kirchenordnung, eine Leihgabe aus Bernau.
Das Kulturland Brandenburg hatte 2017 aus Anlass des Jubiläums zum Themenjahr „Wort und Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg“ ausgerufen, auch wenn Brandenburg nicht das Kernland der Reformation war. Doch die von Luther angestoßene Reformation hatte tiefgreifende Auswirkungen, auch in der Mark Brandenburg. Die Ausstellungen in Eberswalde an den beiden Orten sind für interessierte Besucher geöffnet. 

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