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Erfolgreiches 1. Eberswalder EnergieForum - Gelungener Start im Bürgerbildungszentrum

Durch die Stadtverordnetenversammlung wurde am 29. Juni 2017 die Gründung des „Eberswalder EnergieForums“ als Diskussionsforum und Impulsgeber für energiewirtschaftliche und -politische Themen beschlossen. Zudem soll es regionalen und überregionalen Akteuren als Netzwerk-Plattform dienen. „In der Komplexität der Energiewirtschaft insgesamt, erwarte ich spannende Veranstaltungen“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski im Vorfeld der Veranstaltung.

Rund 30 interessierte Gäste, darunter auch viele Stadtverordnete, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Ehrenamtler,  folgten nun am Dienstag, dem 16. Januar 2018, der Einladung zum 1. EnergieForum zum Thema „Verknüpfung von Energie- und Kreislaufwirtschaft bei den Kreiswerken Barnim“. Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Bürgermeisterin und Baudezernentin der Stadt, Anne Fellner, stellte Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim und der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG), Aufbau, Auftrag und Betätigungsfelder der Kreiswerke Barnim detailliert vor.
Dies seien unter anderem der Ausbau der Akzeptanz für erneuerbare Energien „vor der eigenen Haustür“. Dabei würden nach einer Infratest-Studie 67% der Bevölkerung erneuerbare Energien grundsätzlich befürworten, 77% stünden positiv zu Solarparks, 61% zu Windenergieanlagen und 36% zu Biomasseanlagen. Die Akzeptanz von Kohlekraftwerken läge in der Bevölkerung hingegen nur bei acht Prozent, die von Atomkraftwerken
sogar nur unter drei Prozent.

Eine Verknüpfung der Energie- und Kreislaufwirtschaft in Eberswalde könne sich zukünftig durch eine Reihe von Projekten darstellen, wie etwa
• bei der Übernahme des Stromnetzes „in eigene Hände“
• beim Öffentlichen Personennahverkehr
• bei Wärmeprojekten der Nah- und Fernwärme
• bei der Stadt- und Straßenbeleuchtung sowie bei
• Solar- und Windenergie-Projekte
• zu energetische Themen im Zusammenhang mit kommunalem Wohnungsbau
• und bei der Nutzung von Wasserkraft und Klärschlammverwertung.
„Viele dieser Projekte sind in der Vorbereitungs-, Start- oder Probephase“, erklärte Christian Mehnert bei seinem Vortrag.


Im Anschluss wurden Fragen zur E-Mobilität und deren Lade-Infrastruktur,    zum „BARsharing“ und zur Bürgerbeteiligung diskutiert. Eine solche Beteiligung könne Mehnert sich möglicherweise über die Gründung einer „Bürgergenossenschaft“ zur Beteiligung an den Projekten der BDG vorstellen.
Auch zur Nutzung von Wasserkraft und zur zukünftigen Gestaltung des Forums wurde thematisiert. Zum letzten Punkt standen praktische Fragen im Vordergrund: wie etwa könne man Themen für weitere Foren einreichen, wie Ansprechpartner finden, in welcher Weise beim EnergieForum mitarbeiten oder Netzwerke aufbauen und pflegen. Hierzu wurden erste Informationen abgeglichen.


 „Ich freue mich sehr über die rundweg positive Resonanz auf das 1. EnergieForum. Viele Menschen wollen gemeinsam an der Umsetzung von Klimaschutz- und Energiesparzielen für Eberswalde und die Region arbeiten – das ist ein großes Plus für unsere Zukunft“, resümierte Anne Fellner die Veranstaltung.

 

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