25.06.2018  Druckansicht von www.eberswalde.de

Aktuelles

Illustrationen in der Kleinen Galerie Eberswalde

Zum 28. Tag der Kinder- und Jugendliteratur wurden in der Kleinen Galerie Eberswalde Eberswalde nicht nur die Preisträger des Barnimer Illustratorenpreises „Bernhard“ ausgezeichnet, sondern auch die neue Ausstellung von Elinor Weise eröffnet.
Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher begrüßte die zahlreichen, vor allem jungen Gäste und hob die Kooperation zwischen Landkreis Barnim, Stadt Eberswalde und Sparkasse Barnim hervor. Zum vierten Mal wurde der Illustratorenpreis verliehen. Im Vorfeld gab es von Seiten der Jury viel zu tun. „543 Illustrationen haben wir gesichtet. Bei der ersten Auslobung des Preises gab es 40 Einsendungen. Bei 543 waren wir platt“, so Jurymitglied und Künstlerin Gudrun Sailer. Insgesamt haben sich 22 Schulen aus dem Landkreis Barnim beteiligt. Als Gewinner wurde der zwölfjährige Tim-Lucas Plepp aus Schwanebeck ausgezeichnet.
Bis zum 20. Mai 2016 sind 30 ausgewählte Arbeiten der Nachwuchsillustratoren zu sehen sowie eine Auswahl der Werke der Kinderbuchillustratorin Elinor Weise. „Ich freue mich sehr, dass meine Ausstellung im Rahmen dieser Preisverleihung eröffnet wird. Das erinnert mich an meine Anfänge“, so Elinor Weise. Zum Zeichnen kam sie, weil die Bilder in Büchern, die sie mochte, nicht den Bildern in ihrem Kopf entsprachen. „Ich habe immer gern und viel gelesen, aber ich war immer sehr enttäuscht, wenn die Bilder so gar nicht zu meinen Vorstellungen passten.“ Die Künstlerin verwickelte sogleich die kleinen Illustratoren in neue Bildideen. Denn zu ihrem neuen Werk „Hannah hat bald Geburtstag“ fehlte noch ein Bild, ein Geburtstagsgeschenk. Die Nachwuchskünstler ließen sich nicht lange bitten und zeichneten passende Bilder.
Elinor Weise hat schon als Kind am liebsten gemalt und viel gelesen. Folgerichtig studierte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und schloss ihr Studium mit dem Diplom als Illustratorin und Grafikdesignerin ab. Prof. Werner Klemke war ein großes Vorbild. Für ihre Illustrationen erhielt sie in der ehemaligen DDR einen Förderpreis und einen Verlagspreis.
2010 erschien ihr erstes eigenes Kinderbuch mit „Hannah“ im leiv Verlag. Seitdem wächst die Serie durch immer neue, überraschende Ideen. Von Elinor Weise sind bisher über 40 illustrierte Bücher erschienen. Außerdem entwarf sie „Max der Dachs“, ein Maskottchen der Bürgerbewegung, der schon im Deutschen Historischen Museum Berlin ausgestellt war.
Weitere Informationen auf www.elinorweise.de.

Elinor Weise ermuntert die Kinder und Jugendlichen, spontan ein Geschenk zu illustrieren.

Bis zum 20. Mai 2016sind die Bilder der aktuellen Ausstellung in der Kleinen Galerie Eberswalde zu sehen.

Die Ausgezeichneten des 4. Barnimer Illustratorenpreises: Aufgrund der großen Teilnahme wurden neben dem Hauptpreis weitere Sonderpreise verliehen.