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R.-Breitscheid-Straße wieder uneingeschränkt nutzbar

In Eberswalde gibt es fortan eine Baustelle und damit einen verkehrlich  Brennpunkt weniger. Mit der Fertigstellung und Verkehrsfreigabe der Rudolf-Breitscheid-Straße am 29. September 2017 ist eine der Hauptachsen durch die Stadt wieder für den Verkehr uneingeschränkt nutzbar. „Die Baustelle zwischen Eisenbahnstraße und Grabowstraße ist nun beendet, die Autofahrer können zumindest in diesem Punkt aufatmen. Damit ist eine der wichtigsten Straßen in der Innenstadt für fast 1,5 Millionen Euro grundhaft ausgebaut. Das bedeutet auch, dass sie für viele Jahrzehnte eine wichtige und gut funktionierende Verkehrsachse in unserer Stadt sein wird“, so Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner. Sie und ihr Team hätten sich auch ein früheres Bauende gewünscht. Immerhin wurde die Baustelle im Juni 2016 am Karl-Marx-Platz begonnen, aber viele Leitungen der unterschiedlichsten Medienträger mussten verlegt werden. „Wir hatten die Baustelle bewusst in mehrere kleinere Abschnitte unterteilt, um den Anliegerverkehr so gut es geht unter Baustellenbedingungen zu ermöglichen“, so die städtische Tiefbauamtsleiterin Heike Köhler. In den letzten beiden Septemberwochen wurde auf dem kompletten Baustellenabschnitt die Asphaltdecke eingebaut und alle Einbauten wie Schächte oder Schieberkappen wurden  auf Höhe gesetzt. Nach Einbau der Asphaltschichten konnten die Anlieger seit Ende der vergangenen Woche wieder eingeschränkt die Straße befahren. Der Durchgangsverkehr konnte jedoch noch nicht über die Straße geführt werden, da noch Pflasterarbeiten in den Gehwegen und Parktaschen sowie Restarbeiten an den Ampelanlagen, Markierungen und Beschilderungen erfolgen mussten. „Während der gesamten Bauzeit wurde immer eine Seite des Gehwegs für den Fußgängerverkehr frei gehalten. Je nach Baufortschritt wurde die Möglichkeit geschaffen, dass die Anlieger ihre Grundstücke so lange wie möglich mit dem Fahrzeug erreichen konnten. Wir danken sowohl den Anliegern für ihre Geduld als auch der Baufirma für das gute Baustellenmanagement“, so die Tiefbauamts-leiterin. Die Rudolf-Breitscheid-Straße wurde im Abschnitt von der Eisenbahnstraße bis zur Grabowstraße auf einer Länge von 575 Metern grundhaft ausgebaut. Es wurden beidseitige Gehwege und Parkbuchten mit Baumscheiben hergestellt. Im Bereich der Weinbergstraße wurden zwei neue Bushaltestellen geschaffen. Weiterhin wurde auf der gesamten Strecke eine neue Regenwasserleitung mit entsprechenden Straßenabläufen gebaut. Alle vorhandenen Dachentwässerungen der anliegenden Grundstücke wurden an den Regenkanal angeschlossen. Auf der Fahrbahn wurden beidseitig zur Sicherheit der Radfahrer Schutzstreifen markiert und im Bereich der Weinbergstraße wurde die Lichtsignalanlage für die Schulwegsicherung erneuert. „Das sind alles Aspekte dieser Gesamtmaßnahme, bei denen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer an oberster Stelle steht“, so Baudezernentin Anne Fellner. Die Beleuchtungsanlage wurde im gesamten Abschnitt mit beidseitigen LED Leuchten erneuert. In den hergestellten Baumscheiben werden Rotdornbäume gepflanzt. Die Pflanzung der Bäume erfolgt noch im Spätherbst. Mit Freigabe der Rudolf-Breitscheid-Straße wird gleichzeitig die Ludwig-Sandberg-Straße im Abschnitt von der Friedrich-Engels-Straße bis zur Karl-Liebknecht-Straße und die Karl-Liebknecht-Straße selbst von der Rudolf-Breitscheid-Straße bis zur August-Bebel-Straße als Einbahnstraße ausgewiesen. „Die Ausweisung einer Einbahnstraße haben wir auf Wunsch des politischen Raumes vorgenommen. Mit dem hohen Parksuchverkehr, dem zum Teil kritischen Parkverhalten und der teilweise eingeschränkte Sichtverhältnisse und Ballung von ärztlichen Einrichtungen in dem Gebiet wurde durch die Stadtverordneten die Notwendigkeit betont, von der wir uns haben überzeugen lassen“, so Anne Fellner.

 

Technische Daten:

Straßenkategorie:                  Hauptsammelstraße

Ausbaulänge:                         ca. 575 m

Ausbaufläche:                        ca. 9.940 m²

Ausbaubreiten

beidseitige Gehwege:            ca. 2 m, Betonplatten 30x30 mit Bischofsmützen,

                                               Ober- und Unterstreifen Mosaikpflaster aus Granit

beidseitige Parkbuchten:       ca. 2 m breit, Großpflaster

beidseitige Baumscheiben:   ca. 2 m breit, Bepflanzung mit Rotdorn

Fahrbahn einschließlich Schutzstreifen für Radfahrer: ca. 7,84 m breit, Asphalt

2 Bushaltestellen:                  ca. 100 m² halbstarre Deckschicht

Regenentwässerung:             ca. 621 m Regenleitung aus Kunststoff (PP) (von 250 m DN 300,190 m DN 400, 181m DN 600)

Lichtsignalanlage:                   am Knoten Weinbergstraße für Fußgänger (Schulwegsicherung)

Straßenbeleuchtung:              Kabelverlegung ca. 575 m,  36 Stück LED Leuchten Typ City Charm Cone,

Im Zuge der Baumaßnahme wurden durch die Versorgungsunternehmen folgende Leistungen ausgeführt:

Erneuerung der von Mittel-und Niedrigspannungsleitungen einschl. Hausanschlüsse, Erneuerung der Schieberkappen und Schieberkreuzen Trinkwasser, Erneuerung der Schachtabdeckungen Abwasser, Höhenanpassungen von Telekomschächten

Beteiligte Firmen bei der Straßenbaumaßnahme:

Asphalta GmbH, Niederlassung Eberswalde - Straßenbauplanung

Ingenieurbüro Schirrmeister, Finowfurt – Beleuchtungsplanung

Tharo GmbH , Eberswalde - Straßenbau

Freyer & Küter GmbH, Eberswalde – Beleuchtung

 

Gesamtkosten:                       1.461.000 Euro          

Finanzierung:                          davon Anliegerbeiträge ca. 600.000 Euro und

Stadtanteil ca. 861.000 Euro mit 2/3 Förderung aus der Städtebauförderung (Aufwertung)

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