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Interessant für Sie ist unser aktueller KULTURkalender, der jeden Monat neu erscheint. (Diesen finden Sie hier auf der rechten Seite.)
Der architektonisch interessante Glaszwischenbau des Paul-Wunderlich-Hauses verwandelt sich in einen spätsommerlichen Garten – mit verschiedensten Baumarten, Farnen, Efeu, Installationen, Lichtern. „Es ist das fünfte Mal, dass wir zu den Gartenkonzerten einladen, die einst aus einem Tag des offenen Denkmals heraus durch das Museum organisiert wurden“, so Organisator Udo Muszynski. „Und wir eröffnen dazu ein Gartencafè, in dem drei Konzerte und zwei Filme zu erleben sind.“
Die Gäste erwartet ein genussvoller Ort, an dem am 3.9. ab 7 Uhr bereits gefrühstückt werden kann, mitten in einem Garten innerhalb des ökologisch modernsten Dienstleistungs- und Verwaltungshauses Deutschlands, des Paul-Wunderlich-Hauses.
Auch für diese Möglichkeiten dankten die Veranstalter – speziell dem Landkreis Barnim. Doch auch für die freundliche Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, des Kulturamtes der Stadt Eberswalde, des Forstbotanischen Gartens, der Firma mp tec, des WIR, des Globus Naturkostladens und amigo media.
Drei Tage Spätsommer – wasserfest und gut temperiert, mit Musette-Musik, Musik aus Wasser und Luft, Filmen und Installationen in einem traumhaften Garten auf dem Markt.
Und am 4. September, 10.30 Uhr, wird „Guten-Morgen-Eberswalde“ zum dritten Geburtstag natürlich auch hier stattfinden.
Den genauen Programmablauf lesen Sie bitte hier.
Kleine Galerie der Stadt Eberswalde, SparkassenFORUM, Michaelisstr. 1
Am Mittwoch, dem 1. September 2010, um 19.30 Uhr wird die gebürtige Argentinierin Rosario Rapallini, (seit 2000 Bürgerin der Stadt Eberswalde), in der Kleinen Galerie der Stadt im Haus der Sparkasse Barnim an der Michaelisstraße zu dem Thema "SPUREN // RASTROS" ihre Kunst ausstellen.
Hier eine kurze Vita der Künstlerin:
Rosario Rapallini, geboren 1959 in Mercedes, Buenos Aires, Argentinien. Studium der Malerei bei Maestro Eduardo Giusiano. Studium an der Staatlichen Schule der Schönen Künste "Prilidiano Pueyrredón" in Buenos Aires. Ab dem Jahr 2000 Leben und Wirken in Berlin und Eberswalde.
Konzeption, Leitung von und Beteiligung an verschiedenen Kunstprojekten - u. a. "KidSProjekte" an der Joan-Miró-Grundschule, Berlin // "Architektur und Schule" für das HKW, Berlin // Malerei- und Keramik-Workshops in KKW, Berlin // Malerei und Masken für Projekt "Verloren" am Brandenburger Theater, Brandenburg // Galerie El Pacifico, "Argentinische Künstler in Deutschland", Stuttgart // Botschaft der Republik Argentinien, "Conversación", Berlin. Übergreifende Gemeinschaftsprojekte mit der Künstlergruppe "Rhizom", Fine Kwiatkowski, Willehad Grafenhorst u. a. Ausstellungen in Italien, Deutschland und Argentinien. www.rastros.de / www.rhizom.info
Am Eröffungsabend wird das Duo cri du coeur mit Fine Kwiatkowski tanzen / performen und Willehad Grafenhorst Kontrabass-Balalaika (Elektronik) spielen.
cri du coeur in den Arbeiten von Rosario Rapallini:
Das Duo cri du coeur tritt neben seiner Performancearbeit immer wieder in den künstlerischen Dialog mit bildenden Künstlern. Wichtig ist dabei, dass alle drei Kunstrichtungen, Tanz, Musik und bildende Kunst, ihre Eigenständigkeit behalten.
Näheres dazu: www.criducoeur.de
Die Malerin Rosario Rapallini zu ihrem Werk: "Spuren" [PDF]
Einladungs-Flyer [PDF]
Ausstellungsdauer vom 1. September bis 27. Oktober 2010.
Das Eberswalder Museum lädt zu einem multimedialen Vortrag und einer Filmpräsentation über die Geschichte der Kaffenkähne und die unterwasserarchäologischen sowie heimatkundlichen Aktivitäten des Kaffenkahn e. V. mit Sitz in Eberswalde im Rahmen des Denkmaltages ein.
Der Denkmaltag steht in diesem Jahr unter dem Motto "Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr".
Das Eberswalder Museum möchte gemeinsam mit dem Kaffenkahn e. V. die Kaffenkähne als historisches Verkehrsmittel in der Region in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Mit ihm werden einmal im Jahr selten oder nie zugängliche Kulturdenkmäler einem breiten Publikum geöffnet. 2009 erlebten bundesweit rund 4,5 Millionen Besucher mehr als 7.500 offene Denkmäler.
Geschichte der Kaffenkähne:
Auf dem Grund des Werbellinsees (Landkreis Barnim, Brandenburg) befinden sich eine ganze Reihe von unterschiedlich gut erhaltenen Kaffenkahnwracks. Diese Binnenschiffe aus dem 19. Jahrhundert sind Überbleibsel und Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche. Über Jahrhunderte lang wurden sie nahezu unverändert gebaut und als Transportmittel für Materialien und Waren aller Art genutzt. In der Region um den Werbellinsee beförderten diese bis zu vierzig Meter langen Schiffe hauptsächlich bearbeitete Feldsteine, Ziegelsteine, Ton, Dachziegel und Holz. Erst die, für damalige Verhältnisse, hohe Transportkapazität der Kaffenkähne ermöglichte den groß angelegten Abbau von Tonen und Gesteinen. Die in der Endmoränenlandschaft abgebauten Materialien wurden entweder direkt (bearbeitete Feldsteine), oder verarbeitet (Ziegelherstellung) für den Bau von Städten und Dörfern genutzt.
Der Kaffenkahn als Transportmittel steht damit in unmittelbarem Zusammenhang zu dem heutigen Erscheinungsbild unserer heimischen Dörfer und Städte. Doch diese Zeitzeugen der Schifffahrtsgeschichte sind in Gefahr. Der Werbellinsee ist als Bundeswasserstraße ein von Wassersportlern stark frequentiertes Gewässer. Die Buchten, in denen die Wracks liegen, werden gerne als Ankerplätze genutzt und unter den Tauchsportlern haben sich die Wracks als interessantes Tauchziel herumgesprochen. Durch Fehlverhalten, Unwissenheit, vor allem aber durch mangelhafte Aufklärung, nehmen die fragilen Wracks zum Teil erheblichen Schaden. Wenn nichts zum Schutz dieser einmaligen Kulturgüter getan wird, gehen diese für immer verloren. Um diese negative Entwicklung aufzuhalten, oder zumindest abzuschwächen, hat sich der Kaffenkahn e. V. gegründet. Der Verein möchte eine Bestandsaufnahme durchführen und sich für den Schutz der Kaffenkähne im Werbellinsee einsetzen.
Der Eintritt kostet 3 Euro.
Nähere Informationen: www.kaffenkahn-ev.de
Die Diskussionsrunde mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Ulrike Poppe, findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "Demokratischer Wandel – ein Labyrinth der Erinnerungen“ statt und wird von Prof. Dr. Jörn Mallok, Dekan des Fachbereiches Wirtschaft an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde moderiert.
Zu dieser gemeinsamen Veranstaltung des Museums, der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark und von Lorenz Engel vom SPD-Ortsverein Eberswalde sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Die Ausstellung wird im Museum in der Adler-Apotheke, Steinstraße 3 in 16225 Eberswalde zu folgenden Öffnungszeiten gezeigt:
Di – Fr 10:00 – 13:00 und 14:00 – 17:00
Sa 10:00 – 13:00
So 13:00 – 17:00
Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzbar, so hieß es im Punkt 1 des Artikels 31 der Verfassung der DDR. Das hielt die Stasi jedoch nicht davon ab, Briefe und Pakete in unermesslichem Ausmaß zu kontrollieren. Dafür gab es im Ministerium für Staatssicherheit (MfS) eigens die Abteilung M, die dem Leiter der Spionageabwehr direkt unterstand. Abgeschottet vom regulären Postbetrieb sortierten die Mitarbeiter dieser Abteilung in den Hauptpostämtern „umgeleitete” Briefe, Karten, Päckchen und Pakete. Die ausgesuchte Post wurde in technisch bestens ausgestatteten Laboren der MfS-Bezirksverwaltungen ausspioniert. Mitte der 80er Jahre bearbeitete die Stasi zunehmend die Postsendungen innerhalb der DDR.
Beim Versuch, sich ein Bild vom Denken der Bürger zu machen, war dem MfS kein Aufwand zu groß. Mielkes Leute haben vor keinem Brief Halt gemacht. Zehntausende Namen finden sich so in den M-Karteien (benannt nach der Abteilung M). Wie von dem Mann aus Hoyerswerda, der eine Hundezeitschrift nach West-Berlin schickte, oder von Anja, die sich im Namen der Lieben bei der Oma für ein Paket bedankte.
Auf 15 Tafeln werden Arbeitsschwerpunkte der Postkontrolle des MfS veranschaulicht und anhand von Beispielen aus verschiedenen Städten und Orten des ehemaligen Bezirkes Cottbus dokumentiert.
Die Ausstellung der BStU „Stasi Ohn(e)Macht – Die Auflösung der DDR-Geheimpolizei“ wird vom 15. Juli – 28. September 2010 ebenfalls im Museum in der Adler-Apotheke zu den genannten Öffnungszeiten zu sehen sein.
Die Ausstellung dokumentiert anhand zeitgenössischer Fotodokumente den erfolgreichen Widerstand der DDR-Bevölkerung gegen das SED-Regime und seine Geheimpolizei. Sie richtet die Aufmerksamkeit insbesondere auf die Ereignisse vor Ort und vermittelt einen lebendigen Eindruck von dem Geschehen in Brandenburg im Herbst 1989.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde, Außenstelle Frankfurt (Oder), sind für Sie am Dienstag, dem 28. September 2010 mit einem Informationstag im Museum in der Adler-Apotheke in Eberswalde, Steinstraße 3.
Der Eintritt ist frei.
Eberswalde gedenkt dem Maler, Grafiker und Bildhauer Paul Wunderlich, der am 6. Juni 2010 im Alter von 83 Jahren in seinem südfranzösischen Landhaus in Saint-Pierre-de-Vassols verstarb. Paul Wunderlich wurde 1927 in Eberswalde geboren und ist seit 2008 Ehrenbürger der Stadt.
Als bedeutender Vertreter des Neosurrealismus zählt Paul Wunderlich heute zu den im Ausland bekanntesten deutschen Künstlern. Zahlreiche Auszeichnungen wie der Edwin-Schaff-Preis, Ehrungen auf den Grafik-Biennalen in Irland, Taiwan und Bulgarien haben Wunderlich international berühmt gemacht. Das Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde, Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Barnim, zeigt seit 2007 in einer ständigen Ausstellung mit über 300 Grafiken, Gemälden und Skulpturen die wohl umfassendste Sammlung von Werken des Künstlers in Deutschland.
Die neue Sonderausstellung „Beflügelt“ präsentiert erstmals umfänglich Paul Wunderlichs Design und Objektkunst. Die Ausstellung wurde noch in Zusammenarbeit mit dem Künstler und seiner Familie durch die Stiftung für das Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde konzipiert und realisiert. Der handschriftliche Namenszug „Beflügelt“ für den Titel des Ausstellungskatalogs ist der wohl persönlichste Beitrag des Künstlers. Die Sonderausstellung ist bis Juni 2011 geöffnet.
Im Rahmen der Vernissage am Samstag, dem 26. Juni 2010, findet eine Gedenkfeier zu Ehren von Paul Wunderlich statt. In Anwesenheit der Fotografin Karin Székessy, der Witwe des Künstlers, sprechen Bodo Ihrke, Landrat des Landkreises Barnim, Friedhelm Boginski, Bürgermeister der Stadt Eberswalde sowie Prof. Dr. Heinz Spielmann, Vorstand des Stiftungsbeirats der Stiftung für das Paul-Wunderlich-Haus. Die Laudatio hält Prof. Dr. Jens Christian Jensen, Kunsthistoriker und Biograph von Paul Wunderlich.
(Quelle: Presseinformation Landkreis Barnim)
Ausstellungsdauer: 27. Juni 2010 bis Juni 2011
Die Ausstellung ist Montags bis Donnerstags von 8.00 – 18.00 Uhr, Freitags von 8.00 – 15.00 Uhr und Samstags von 11.00 – 16.00 Uhr für Besucher geöffnet.
Nach einem harten Winter und der Notsicherung des Daches der Zainhammer Mühle zum Endes des letzten Jahres begann der "Sommer in der Mühle 2010" traditionell am 1. Mai.
So umfangreich war der Veranstaltungsplan noch nie. Und als Neuerung muss bemerkt werden, dass in diesem Jahr die Ausstellungen mit Unterstützung des Job-Center Barnim täglich geöffnet sein werden.
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